BRUHN
Anmeldungsdatum: 19.06.2002 Beiträge: 15 Wohnort: TU Darmstadt, Schlossgartenstr. 7
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Verfasst am: Fr Aug 30, 2002 2:17 am Titel: Lösungsverhalten bei Meyls Fundamentaler Feldgl. (ergänzt) |
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Die Physik kennt bisher keine experimentellen Befunde, die für die Existenz magnetischer Monopole oder für die von K. Meyl vorgenommenen Dualisierungen der Maxwell-Gleichungen sprechen. Auch hat K. Meyl bisher trotz gegenteiliger Behauptungen keine experimentellen Beweise für die Existenz seiner "hydrotischen" Wirbel vorgelegt. Dies ist umso erstaunlicher, als man ja auf der elektrischen Seite beim Durchflutungsgesetz vorgeführt bekommt, wie ein duales Experiment, das die "hydrotische" Erweiterung des Induktionsgesetzes (Tafel 5.1: (12) in http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/FFG.jpg) bestätigt, aussehen müsste: Analog zu einem fließenden elektrischen Strom hätte man einen magnetischen Strom ausfindig zu machen, der nach Meyls Gleichung (12) ein zirkulierendes elektrisches Feld erzeugt. Aber wo sind Generatoren für magnetische Ströme zu finden? Zwischen den Polen eines Permanentmagneten z.B. fließt kein entladender Magnetstrom, so dass der Nachweis eines zirkulären elektrischen Feldes an dem Fehlen eines Magnetstromes, mehr noch, an den bisher noch nicht gefundenen magnetischen Monopolen scheitert, aus denen ein magnetischer Strom ja bestehen müsste.
Trotz dieses experimentellen Defizits ist es natürlich legitim, über die Konsequenzen der Meylschen Dualisierung der Maxwell-Gleichungen nachzudenken. K. Meyl leitet daraus seine Fundamentale Feldgleichung (FFG) her (Tafel 5.1 in [2]). Wir werden die Lösungseigenschaften der FFG im folgenden untersuchen und dabei folgende Ergebnisse erzielen, welche in eklatantem Widerspruch zu Behauptungen von K. Meyl stehen:
- alle Wellenlösungen der FFG schwingen transversal . Meyls Dualisierung der Maxwellschen Gleichungen lässt keine longitudinalen Wellen, keine Skalarwellen , zu.
- ebene Wellenlösungen der FFG bewegen sich mit einer Phasengeschwindigkeit c' unterhalb der Lichtgeschwindigkeit. Überlichtschnelle Wellenlösungen der FFG können nicht existieren , was im Fall ebener Lösungen konkret nachgerechnet werden kann, während man im allgemeinen Fall auf einen bekannten Satz aus der Theorie der partiellen Differentialgleichungen zurückgreifen muss.
- Für alle ebenen Wellenlösungen der FFG gibt es eine feste, frequenzunabhängige, Schranke für das Durchdringungsvermögen. Das sagenhafte Durchdringungsvermögen der FFG-Wellen gehört ins Reich der Fabeln .
Näheres s.
HTM:http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Meyls_FFG.htm
DOC:http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Meyls_FFG.doc
Unterhaltsame Fabelgeschichten zum Thema findet man in
http://www.rossaint.de/News/Seminare/Artikel/Artikel9/A9Teil2/a9teil2.html
http://www.skasys.de/
und
http://www.skm-electronic.de/skm1.htm
Eine andere lustige Geschichte, womöglich noch besser als alle Skalarwellen-Fabeln zusammen, finden Sie unter
http://www.plocher.de/index.php?Group=ueberuns&Content=Funktionsweise
wenn Sie dort mit dem Startknopf die Animation in Gang setzen. Das ist so gut, dass es sogar den Stadtrat einer deutschen Großstadt, die immerhin einen berühmten Physiker hervorgebracht hat, überzeugt hat. Wie glücklich wäre der Stadtrat einer anderen mittelalterlichen Stadt gewesen, wenn er, statt Licht in Kiepen in sein fensterloses Rathaus bringen zu lassen, stattdessen einfach der immer nötigen Frischluft die Information "Licht" hätte aufmodulieren lassen können. Aber das ist eben der Unterschied zum Mittelalter: Für uns Heutige stehen solche pfiffigen Firmen jederzeit zu Diensten. |
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