>Hackethal
>Senior Member
>Re: Dorn-Therapie
>Sport löst nicht immer alle Probleme. Nich selten müssen
>Verhärtungen, Hartspann und Myogelosen entfernt werden, bevor mal
>den Muskel aufbauen kann, wird dies nicht berücksichtig, kann Sport
>den Schmerz drastisch verstärken. Ebenso sollten alle Wirbelkörper
>an Ihrem physiologischen Platz stehn, sonst ergibt sich selbiges
>negatives Ergenbis.
Stimmt!
>Hackethal
>Re: Dorn-Therapie
>Antworten #36 - 15.09.2006 um 18:23:27
>Ihre Sportmotivation ist gut und essentiell, aber die Ursache muss
>klar diagnostiziert sein, bevor Sie sich adäquat helfen (lassen)
>können.
Stimmt!
>>Haben Sie Harnwegsinfekte?
SIEBEN JAHRE LANG???
>Hackethal
>Re: Dorn-Therapie
>Antworten #37 - 15.09.2006 um 21:53:20
>Akupunktur bei unteren Rückenschmerzen gut wirksam
Falsch!
>Hackethal
>Re: Dorn-Therapie
>Antworten #51 - Heute um 13:40:59
>>Wenn dem zu MRT nur ein Bandscheibenvorfall
>>einfällt, dann hat der Mann gepennt.
>Willkommen in der Patienten-Realität 2006!
>Diese Art von Arztpusch und die Unterlassung
>wichtiger Untersuchungen sind heute Gang
>und Gebe. Es könnte den betroffenen wenigstens
>erklärt werden, dass man auch Blutbilder selbst
>machen lassen, auf eigene Kosten, aber auch
>dies wird zu 99% unterlassen.
Warum das denn!?
Die ÄRZTE haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, es RICHTIG zu machen.
Wenn Ärzte pfuschen, sind sie keine Ärzte, sondern gehören aus dem System entfernt, aber sofort!
>Hören Sie endlich auf mit dem Finger auf
>Naturheilkundler zu zeigen!
Sülze!
>Gut, dass ich ein Labor habe und solche
>Untersuchungen im Blut bei mir zum Standard gehören!
Wie schön, daß da so richtig Provision fließt... Da sieht man den wahren Antrieb...
Wie sieht denn sowas argumentationsmäßig aus, im Marketing? Wie schön, daß mir dazu gerade jetzt ein Beispiel geschickt wurde. Ich zitiere mal:
[*QUOTE*]
------------------------------------------------------------
Der wirtschaftliche Nutzen der [angebliche Analysemethode]
Hinter dem wirtschaftlichen Nutzenkonzept der
[angebliche Analysemethode] stehen
grundsätzliche
Überlegungen bezüglich des IGeL-Marktes:
Um heutzutage moderne und erfolgreiche Medizin auch
wirtschaftlich tragbar durchzuführen, reichen die
abrechnungsfähigen Leistungen schon lange nicht mehr
aus. Die "Zukunftspraxis" muss sinnvolle medizinische
Leistungen auch außerhalb des GKV-Katalogs anbieten
und verliert dabei auch unternehmerische und
wirtschaftliche Aspekte nicht aus den Augen.
Viele Ärzte haben ihr Leistungsspektrum zwar
um sinnvolle Selbstzahlerleistungen erweitert,
setzen diese aber häufig nur zögerlich um.
Probleme bereitet
dabei in der Regel
das argumentative "Verkaufsgespräch" mit dem Patienten. Der Grund liegt nur allzu oft in der Überzeugung
der Patienten, dass der Beitrag zur Krankenkasse,
den sie aufbringen, doch ausreichen müsse, um die
notwendigen Maßnahmen zu erstatten.
Hierfür bietet die [angebliche Analysemethode] eine
sinnvolle Lösung Neben der umfangreichen Stoffwechselanalyse
sämtlicher Organe und Organsysteme wird zu jeder
[angebliche Analysemethode]-Analyse ein detaillierter
mehrwöchiger Therapieplan von verschiedenen
Spezialisten erstellt, und dem Befund beigelegt.
Diese Therapieempfehlungen sind individuell auf die
angebotenen Leistungen der einreichenden Praxis
zugeschnitten.
Das heißt nicht mehr und nicht weniger,
als dass eine wissenschaftlich fundierte Methode
dem Patienten "schwarz auf weiß" die notwendigen
Maßnahmen aufzeigt, die für den optimalen Heilerfolg
notwendig sind. ------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]
Allerdings funktioniert die angebliche Analysemethode gar nicht.
Aber darum geht es nicht. Es geht darum, wie den Kranken die Notwendigkeit einer "Therapie" eingeredet wird, in dem man ihnen "Analysen" vor die Nase hält. Mit der "Wissenschaft" als Alibi kann der Pfuscher (approbiert oder nicht) dem Kranken jeden Mist andrehen, von Darmsanierung bis Psychotherapie.
ama
(
über das Neueste vom Tage)