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Autor
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Thema: Abrechnungsbetrug nimmt zu ...
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Behrmann,KA unregistriert
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erstellt am: 12. Mai 2001 03:47
Es war ja nur eine Empfehlung........ |
Kunde unregistriert
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erstellt am: 12. Mai 2001 06:48
Ich gehe davon aus, dass Ärzte sich in Ihrem Beruf spezialisieren und sich auf bestimmten Feldern besonders fortbilden und engagieren, so wie das andere Berufe auch machen.Ich möchte gerne einen Auftrag an den besten erteilen, ist doch klar. Deshalb wäre die Einsicht einer Erfolgsstatistik sehr wichtig für mich. In diesem Forum lese ich aber nur, welchen Ärger die Ärzte mit der Abrechnung haben und einige es offensichtlich auch noch mit Betrügerein zu tun haben. Es könnte ja sein, dass diese Ärzte auch noch bei den Leistungen betrügen, also nicht nach dem Stand von Wissenschaft und Erfahrung ihre Patienten behandeln. Die Frage ist: Mit welchen Methoden kann der Patient eine Qualitätsauswahl treffen? |
Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 12. Mai 2001 09:35
Eine zu 100 % objektive Beurteilung der Qualität wäre z.B. durch die Normierung von Ärzten und Patienten und den Ersatz selbiger durch Roboter oder Computer möglich. |
Peter Rapp Mitglied
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erstellt am: 12. Mai 2001 12:20
Fokus Fragen, oder schreiben sich die mit ce ?Journalixe sind bekanntlich die kompetentesten Fachleute für alles, streng unabhängig, objektiv und ausschließlich der Mehrung des Volkswissens verpflichtet. PR |
Jerusalem unregistriert
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erstellt am: 16. Mai 2001 10:54
Schrecklich dieser Betrug von Leuten mit akademischen Grad...Was haben diese Leute sonst noch gelernt? |
Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 16. Mai 2001 11:06
Jerusalem, von welchem Betrug sprechen Sie? |
Dr.C.R. unregistriert
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erstellt am: 16. Mai 2001 13:37
Hallo Kunde noch ein Vorschlag:Medizinstudium(6 Jahre),und dann Facharztausbildung( 4-6 Jahre je nach Richtung).Dann sind Sie fit. |
Seitz Mitglied
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erstellt am: 16. Mai 2001 14:00
<<Hallo Kunde noch ein Vorschlag: Medizinstudium (6 Jahre),und dann Facharztausbildung( 4-6 Jahre je nach Richtung).Dann sind Sie fit.<<Leider nicht lieber C.R. Ich schätze noch ca 5 Jahre praktische Erfahrung in der ambulanten Medizin bis zum Fit sein. Macht zusammen mindestens 15 Lebensjahre. |
Behrmann unregistriert
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erstellt am: 16. Mai 2001 18:14
Also: mir ist das rätselhaft mit diesen 15.500 Betrugsfällen in Rheinland-Pfalz. Ich schätze mal ausgehend von Hessen die Arztzahl auf 5000 - und es sind ja längst nicht alle Ärzte überprüft worden;sondern es waren Stichproben.Wie kann das angehen. Was waren das für Betrugsfälle? Bisher konnte keiner antworten. Nur die BILD-Zeitung weiß es....und das reicht ja im Allgemeinen. |
harald Ruf unregistriert
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erstellt am: 16. Mai 2001 19:50
Hallo Herr Behrmann, die Angabe über angeblich ca. 15.000 Betrugsfälle in Rheinland Pfalz könnte durchaus der Realität entsprechen wobei diese doch recht beträchtliche Anzahl sich u.U. recht einfach erklären läßt.
Wie hier in diesem Forum schon des öfteren fachkundig, also von Betroffenen ausgeführt, ist die quartalmäßig durchzuführende Abrechnung a) in vielen Punkten hinsichtlich der Honorierung ( Punktefestsetzung ) interpretationsfähig, b) arbeitsaufwendig und meist Computer unterstützt. Nun kann es also sein, dass ein ambulant niedergelassener Mediziner hinsichtlich seiner zu erstellenden Abrechnung falsch interpretiert und sich damit ein "Kardinalfehler" und dieser bei all seinen behandelnden Patienten "einschleicht" und er diesen Fehler viel tausendfach entweder in völliger Unwissenheit und/oder anderen Gründen wiederholt. Oder noch schlichter, er die Position 4711 mit 4712 auf Dauer verwechselt. Eine einigermaßen funktionierende Praxis kann sich auf diese Art und Weise, ganz schnell in einem halben Jahr ( bei 1.500 Patientenkontakten im Quartal ) mehrere tausend "Betrugsfälle" einfangen. Éine Klageschrift - sofern es überhaupt dazu kommen würde -, würde hier von einem Betrug in 4000 Fällen - sofern denn einer vorliegen würde - mit beispielsweise 4000 Geschädigten sprechen. Da nun aber - wie schon Helmut Kohl in seiner Dissertationsarbeit festgestellt hat -der Rheinland Pfälzer generell zu Frohsinn, Völlerei und Übertreibung neigt, läßt sich diese Zahl durchaus damit erklären. Also auch diese Suppe wird letztendlich nicht so heiß gegessen wie sie gekocht wurde. Aber in der Bild am Sonntag kommt diese Zahl ( 15.500 ) ja so richtig gut rüber. Vergessen Sie es einfach. Gruß |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 16. Mai 2001 20:44
Vergessen sie es einfach - das wäre zu einfach! Es sind hier die Relationen vollkommen aus den Fugen! Wo findet denn überall Betrug bei der Abrechnung statt? Ist das retrograde Ermitteln von Punktwerten, praxisbezogene Fallpunktzahl budgetrelevante Gesamtpunktzahl ... und was da noch alles an Begriffen in der Abrechnung existiert, ein "ordentliches" Vergütungssystem, wie man es mit anderen Berufssparten vergleichen kann? Das ist alles nur so kompliziert, das es kein Journalist begreift, schnell sind Meldungen im gesamten Pressebereich verbreitet, wie bei schon längst toter 90-jähriger Rentnerin Schwangerschaftsvorsorge abgerechnet! |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 16. Mai 2001 22:21
Vor Jahren habe ich bei einigen erwachsenen Privatpatienten immer wieder mal Neugeborenenuntersuchungen abgerechnet. Wie das ging? Die Nummer für den Kassen-Arztbrief war dieselbe wie im privaten Bereich die Nummer für diese Untersuchung, wenn für einen priv. Pat. der Brief abgerechnet werden sollte, tippte man, da ja im Hirn gegenwärtig, die Nummer für den Kassenbrief ein. Wenn dann beim Ausrdruck übersehen, geht der "Betrug" per Post raus. So lapidar wird Irrtum zum Betrug. Seltsam nur, daß in der übrigen Wirtschaft Irrtum in Rechnungsstellungen problemlos korrigiert werden kann, Ärzte sind eben nicht dieselben Bürger wie alle anderen. |
Jerusalem unregistriert
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erstellt am: 17. Mai 2001 06:24
Wohl alle etwas Sauer, dass der Betrug herausgekommen ist?Nicht die Bildzeitung ist daran Schuld, die Betrüger! |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 17. Mai 2001 12:43
Die Bildzeitung lebt von Schlagzeilen. Die trotz allem weiterhin beim Bürger hoch angesiedelte Wertschätzung des Arztes bekommt dadurch natürlich bei solchen Meldungen eine zwangsläufig eine enorme "Fallhöhe", also die ideale Bild-Zeitungsmeldung! Daneben gibt es auch "Pipi-Prinz" Meldungen, das ist wieder eine andere Sparte. |
Ernst... unregistriert
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erstellt am: 18. Mai 2001 00:51
" Mit welchen Methoden kann der Patient eine Qualitätsauswahl treffen ? "Indem er selbst entscheidet und nicht dumm fragt ! |
Geldgeier unregistriert
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erstellt am: 18. Mai 2001 09:57
Abrechnungsbetrug ist das eine, Wissenschaftsbetrug ist das andere, z.B. in manipulierten Fließbandgutachten von der Festplatte.Buch: Käufliche Wissenschaften aus dem Knaur-Verlag sehr zu empfehlen! |
Prüfer unregistriert
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erstellt am: 25. Mai 2001 15:33
Abrechnungsbetrug von Ärzten immer noch ein aktuelles Thema. Wir sollten es hier hochhalten, damit es nicht in Vergessenheit gerät ... |
Heinz unregistriert
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erstellt am: 25. Mai 2001 15:42
I |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 25. Mai 2001 15:45
Die Ergebnisse möchten wir hören, die beim Prüfen auf Betrügereien sich herausgestellt haben! Danach kommt dann die Kostenbilanz des Prüfens und dem vielleicht hieraus resultierendem "positivem" Saldo. Bislang keine Antworten von der Staatsanwaltschaft in Rheinland-Pfalz! |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 25. Mai 2001 17:04
Nachrichten von SWR-online, betrifft auch meine KV: Reutlingen: Abrechnungen streng kontrolliert Die Kassenärztliche Vereinigung Südwürttemberg kann den Vorwurf der Krankenkassen in ihrem Bezirk nicht nachvollziehen, wonach in Baden-Württemberg die Zahl der Abrechnungsbetrügereien von 29 auf 221 im Jahr 2000 gestiegen sein sollen. Im vergangenen Jahr seien in Südwürttemberg lediglich sieben Fälle dem Staatsanwalt übergeben worden, die Verfahren seien noch nicht abgeschlossen, erklärte der Vorsitzende Wolfgang Brech in einer Mitteilung. Betrügereien würden konsequent verfolgt, weil sie die redlich abrechnenden Ärzte belasten, die aus dem gemeinsamen Honorartopf bezahlt werden. Im Jahr kontrolliert die kassenärztliche Vereinigung in Südwürttemberg mehr als 10 Millionen Abrechnungen ihrer 3000 Mitglieder.
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