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Autor
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Thema: Arztkonsultationen, Arzneimittelbudget
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Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 27. Mai 2001 21:09
Weiter, Herr Steinforth: Wenn Sie weniger zahlen möchten und mehr haben wollen, müssen Sie schauen, was Sie wollen. Wollen Sie medizinische Leistung, müssen Sie die bezahlen, wollen Sie Verwaltung, bezahlen Sie eben die. Wollen Sie nicht verwaltet, sondern medizinisch versorgt werden, kümmern Sie sich darum, den Verwaltungsanteil radikal zu kürzen und das Geld dorthin fließen zu lassen, wo Leistung erbracht wird. Das ist bei BMW und Mannesmann nicht anders. Kein Industriezweig könnte es sich leisten, genau so viele Verwaltungsangestellte zu haben wie Produktionsarbeiter. Japan hat exakt zu dem Zeitpunkt Deutschland das Außenhandelsdefizit, das bislang zuungunsten JApans bestand, umgekippt, wo der Anteil der Verwaltungsausgaben in Japan unter dem in Deutschland gerutscht ist. Damals (1984) war das ein Verhältnis von 21:1 Arbeiter zu Verwaltung, heute liegt das in Japan bei 38:1. Bei uns? 125.000 Mitarbeiter bei Krankenkassen gegen 120.000 niedergelassene Ärzte. Klar, es gibt noch mehr im Gesundheitswesen, aber von einem Verhältnis selbst 10:1 sind wir jedenfalls noch extrem weit weg. Wollen Sie wirklich Ihr Geld für Müttergeld, Sterbegeld usw. zahlen? Wie produktiv für Gesundheit ist das? Also: Wer weniger zahlen will für mehr Leistung, will Effektivität steigern. Gerne, mache ich gerne mit. Dann dort kürzen, wo keine Leistung gebracht wird und dort investieren, wo Leistung herkommt. Gerne können wir mal darüber reden, was was ist. |
Peter Rapp Mitglied
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erstellt am: 27. Mai 2001 22:50
Lieber Herr Solga,Ihr Uros machts doch vor: die Qualitätssicherung muß v o r dem Fall kommen, heißt: Standardisierung so weit es irgend geht. Vorrechnen, was das kost. Die Politik den Offenbarungseid leisten lassen. Transparenz !!! Klar führt das nach Ostberlin. Aber das ist ja nichts Neues, da wollen die doch hin. Wahrscheinlich gehen da alle einzig solidarisch finanzierbaren Weg hin. Steinforth wird seinem guten alten Hausarzt noch ziemlich nachheulen. PR |
Ernst... unregistriert
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erstellt am: 27. Mai 2001 23:40
Der Herr Steinforth bezahlt mit seinen Krankenkassen-Beiträgen doch schon die Renten-Versicherung, den "Wettbewerb der Krk`n um Gesunde", den Risikostruktur-Ausgleich, "Medicus-Tel", Werbung um KrK-Wechsel, Ärztemobbing, Wander- Tanz- u. Koch- Kurse und vieles mehr ! Jetzt soll er auch noch den ARZT bezahlen bei Erkrankung UND die Therapie ??!! Geht das nicht zu weit => wenigstens der ARZT-Besuch muß gratis bleiben, vor allem nachts !! Denn wofür zahlt er schließlich Beiträge !? |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 28. Mai 2001 00:13
Rapp, Ernst...: Schade, hätte ich auch gerne so kurz, knapp und treffend gekonnt! |
O^O Mitglied
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erstellt am: 28. Mai 2001 00:19
Herr Steinforth waren Sie schon einmal krank ? "GESUNDEN" können ÄRZTE nicht helfen ! Schließen Sie IHR Thema hier ab und schreiben Sie IHR Lehrbuch für ÄRZTE, denn SIE werden NIE ein PATIENT. Sollten Sie einmal "LEIDEN", gehen Sie einfach zu => http://www.buddhismus-deutschland.de/mahayana.html#zen In der Rinzai-Tradition wird außerdem die Koan-Schulung als eine spezielle Methode zur Überwindung des logisch-begrifflichen Denkens eingesetzt, um das es im Zen generell geht. Dann gesunden auch SIE ! |
Alexander Mitglied
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erstellt am: 28. Mai 2001 00:28
Tja, Herr Steinforth, wie kommen SIE jetzt wieder runter von der Schippe ?? Die Not ist groß, die Geister die ich rief, werd ich jetzt nicht mehr los ! |