erstellt am: 10. April 2001 02:24
>Lea
>Mitglied
>erstellt am: 09. April 2001 23:43
>
>und genauso interessiert mich kein Hand
>auflegen oder sonst was. Deswegen pumpe ich
>meine Kinder aber noch lange nicht mit
>allen zur verfügung stehenden Mitteln voll. Sie konstruieren ein einfache rhetorische Falle. Ich erlaube mir, Sie dort hinein zu befördern.
Sie konstruieren einen Gegensatz, distanzieren sich aber in einem fort. Das ist nicht nur unredlich, es ist auch dumm.
Es ist dumm, weil es sich leicht durchschauen läßt.
Es ist unredlich Ihren Kindern gegenüber.
Es ist unredlich den Diskussionsteilnehmern gegenüber.
Sie schreiben:
>und genauso interessiert mich kein Hand
>auflegen oder sonst was. Deswegen pumpe ich
>meine Kinder aber noch lange nicht mit
>allen zur verfügung stehenden Mitteln voll.
Das ist KEIN Gegensatz.
>Es kommt immer auch auf die Diagnose und
>die Schwere der Krankheit/des Infekts an...
>So und nun verbitte ich mir weitere
>Unterstellungen dieser Art!
Sie können sich verbitten, was Sie wollen. Ich werde Ihnen trotzdem Ihre verlogene Rhetorik so lange um die Ohren hauen, bis Sie entweder zugeben, daß Ihre Rhetorik ein Eigentor ist, oder Sie eingesehen haben, daß Ihre Denke Ihren Kindern schadet.
Sie schreiben:
>Es kommt immer auch auf die Diagnose und
>die Schwere der Krankheit/des Infekts an...
Das können Sie gar nicht beurteilen. Auch selbsternannte Heiler wie Homöopathen können das nicht. Homöopathie beispielsweise ist ein Probierverfahren, dazu noch mit fast ausschließlich unwirksamen Mitteln.
Sie schrieben am: 09. April 2001 23:37
>Nina S.
>Hab ich mit nur einem Wort gesagt, dass ich
>homöopathisch behandelt werde oder werden
>will???
Sie weichen aus.
>Und wenn Quecksilber & Co nicht aus der
>Natur sind....was ist es dann?
Sie weichen schon wieder aus. Es geht nicht um die Frage, ob Quecksilber aus der Natur stammt, sondern ob Quecksilber überhaupt als Medikament geeignet ist. Dabei ist es völlig unerheblich, ob das Zeug natürlich ist oder nicht.
Zu Quecksilber liegen übrigens neue Forschungsergebnisse vor:
http://www.ariplex.com/ama/amaucal1.htm
>Der Ursprung der heutigen Medizin liegt
>nunmal in der Natur!
Ja und!? Das ist doch sowas von egal. Wir leben HEUTE. Die Neandertaler haben sich auch die Köppe mit der Keule eingehauen. Sollen wir deshalb deren Sozialverhalten zur Norm erklären?
>Daran gibt es nichts zu rütteln.
Sie lügen an den Tatsachen vorbei mit ganz primitiven Allerweltsfloskeln. Es ist wirklich total egal, ob Quecksilber in der Natur vorkommt oder nicht, Oder ob die Medizin mal damit angefangen hat, den Leuten den Bauch aufzuschlitzen. Wir leben HEUTE und müssen von unserem HEUTIGEN Wissensstand ausgehen. Sich wieder auf den Zustand von vor mehreren Hundert Jahren zurückzusetzen, hieße, das Wissen HEUTIGER Wissenschaft in den Müll zu werfen. Es hieße, sich dumm zu stellen.
Wollen Sie dumm sein?
>Ich hatte auch nicht vor, alles nun mit
>Jahreszahlen auseinander zu nehmen. Mich
>interessiert die Homöopathie nicht!
Das ist eine Schutzbehauptung von Ihnen.
Sie schrieben am: 09. April 2001 17:31
>Und es wird etwas vergessen! Woher kommt
>der Wissensstand, den die Medizin heute
>hat? Es muß ja wohl irgendwann einmal
>angefangen haben - und das ganz bestimmt
>nicht mit dem Entdecken eines Erregers! Da
>braucht auch niemand zu widersprechen!
Es ist völlig unerheblich, wie das alles mal angefangen hat. Wir leben heute, in der Welt von heute, mit dem Wissen von heute.
>Angefangen hat alles auf der Basis von
>Pflanzen. Sicher noch ohne das geringste
>erforschte Wissen - sondern aus Erfahrungen
>heraus. Erfahrungen, dass Prieselbeeren zum
>Beispiel eine fiebersenkende und Kamille
>eine entzündungshemmde Wirkung hat.
Das ist ausgemachter Quatsch, um Ihnen das mal in aller Höflichkeit zu sagen. Wenn man die heute noch praktizierten Heilrituale von Schamenen und anderen "Heilern" der Naturvölker unter die Lupe nimmt, dann sind die von denen verwendeten Mittel zu einem erschreckend großen Teil alles andere als der Heilung förderlich. Vieles stammt aus primitivstem und aus dümmstem Aberglauben, aus Glauben an Dämonen oder anderem Schmonzes.
Ich sage das hier in der gebotenen Schärfe, denn es gibt leider mehr als genug Wohlstandsunzufriedenheitsundinwissenlebenüberdrüssige, die sich im Rausch des Wahnsinns darin versteifen, ihr Seelen- und Körperheil in derartigem Natur"heil" zu suchen.
>Erst nach diesen Erfahrungen kam jemand auf
>die Idee, die Inhaltsstoffe und
>Wirkungsweisen zu untersuchen und
>zuzuordnen.
Ja und!?
>Tja und je weiter das ganze fort schritt,
>um so mehr Interesse gab es bei der
>Erforschung von Krankheiten (simpel
>ausgedrückt: Was der Inhaltstoffe wirkt
>worauf) So wurden auch Erreger oder
>Auslöser gefunden.
Da liegen Sie ziemlich daneben. Bei der Homöopathie beispielsweise ist es den "Forschern" völlig schnuppe, wie der Erreger heißt oder was auch immer. Bei der Homöopathie beruft man sich auf eine 200 Jahre alte Schwarte, in die man auch noch alles hineinlügt, was einem gerade paßt. Vor allem tut man eines: man "repertorisiert". Statt eine gezielte Ausschlußdiagnostik zu betreiben, werden die Mittelchen am Patienten ausprobiert. Wenn der vorher stirbt, hat er halt Pech gehabt. Was ist denn die berüchtigte "Erstverschlimmerung" anderes als das Weiterwuchern der Krankheit!?
Homöopathie ist angewandter Sozialdarwinismus.
>Und das gleiche Gild für die "Erfindung"
>chemischer Substanzen. Man hat sich
>Erfahrungen zu eigen gemacht und daran
>erforscht war wie und wo wirkt oder nicht.
Das stimmt nicht!
Man tut genau das nämlich nicht. Man weigert sich sogar, zu forschen. Man weigert sich, Nachweise für die Wirkung der Mittel zu erbringen. Das kann ich beweisen. Ich habe genug Sträuße mit einem der großen deutschen Heilsbringer ausgefochten. Ein bißchen davon kann man nachlesen:
http://www.ariplex.com/ama/ama_volk.htm
Der betreffende Herr, ein gewisser Peter-Hansen Volkmann, Chemikalienhändler und Arzt in Lübeck, weigert sich bis heute, zu erklären, wie er mit seinen angeblichen "Diagnose"methode "Applied Kinesiology" (die er nach seinen eigenen Worten sehr häufig praktiziert) die Empfindlichkeit der Patienten auf Amalgam testet.
>Man stieß also im laufe der Zeit auf mehr
>und mehr Erreger, Wirkstoffe, chemische
>Substanzen und konnte sie zuordnen.
So, und jetzt sitzen Sie fest. Erklären Sie uns doch bitte, wer für Sie "man" ist!
Sie weisen hier auf die Spitze der medizinischen Forschung, lügen aber an der Tatsache vorbei, daß in der Praxis eben NICHT die Spitze der medizinischen Forschung praktiziert wird.
Die Spitze der medizinischen Forschung ist zum Beispiel an der Universität Calgary zu finden, wo seit x Jahren in ungezählten Studien bewiesen wurde, daß Amalgam schädlich ist. TROTZDEM wird dieses Gift weiterhin den Menschen in die Zähne geschmiert.
Ebenso ist es mit den vielen angeblich so natürlichen "Heil"methoden. Die wurden längst widerlegt oder konnten ihre Heilwirkung niemals beweisen. Dennoch werden sie angewendet. Warum wohl? Weil sie Geld bringen. Weil es genug Menschen gibt, die sich ahnungslos den "Heilern" anvertrauen. Weil es skrupellose Politiker und Juristen gibt, die diesen Mord an der Bevölkerung vertuschen.
Vor einiger Zeit habe ich in einem Forum geschrieben, daß Amalgam Mord ist, und daß eine Frau, die dort um Rat fragte, von ihrem Leben retten solle, was noch übrig sei. Was für ein Fauxpas! Hätte ich nicht tun sollen. Es gab prompt eine Beschwerde, wie um des Himmels willen ich das der guten Frau so unverblümt hätte sagen können. Man müsse doch schonend mit ihr umgehen. Schonend, was für eine Heuchelei! Die Wahrheit ist und bleibt, daß Amalgam Mord ist, aber die Pfuscher fühlen sich bekrittelt. Also schwafeln sie was vom Nervenkostüm des armen Kranken, das man schonen müsse.
DAS ist die Praxis, meilenweit entfernt von der Spitze der medizinischen Forschung.
Wagen Sie es, das bestreiten zu wollen?
>Sicher ist das keine Sache von tagen - auch
>darüber brauchen wir nicht zu streiten.
Rhetorisches Stroh.
>Aber es ging mehr und mehr in die Richtung:
>Findet man den Erreger - kontert man mit
>einem Mittel (die irgendwann auch
>ausschließlich auf chemischer Basis
>entstanden und die pflnazlichen Wirkstoffe
>aus der Medizin weitgehend verschwanden).
Die pflanzlichen Mittel sind keineswegs verschwunden. Sie sind zum größten Teil wirkungslos in den später bearbeiteten Fällen, denn die Krankheiten, die man erst später zu bekämpfen gelernt hat, sind nun einmal nicht mit den pflanzlichen Mitteln zu bekämpfen. DESWGEN hat man doch nach WIRKSAMEN Mitteln gesucht!
>Und ganz plötzlich erinnert man sich
>wieder, dass die Natur auch heilen kann -
>ob nun reine Kräutertherapie oder
>Homöopathie...
Hier zeigen Sie wieder, daß Sie unredlich argumentieren. Hier bringen Sie nämlich die Homöopathie rein, und Sie behaupten auch noch, daß Homöopathie Naturheilkunde wäre.
Sie sind wirklich SEHR leicht zu widerlegen.
>Nur ist die Medizin heute soweit
>fortgeschritten, dass alles
>wissenschaftlich belegt werden soll und muß
>und was nicht bewiesen ist, wirkt auch
>nicht.
Sie verdrehen die Tatsachen. Die wissenschaftliche Vorgehensweise ist die Beobachtung, und daraus FOLGEND die Schlußfolgerungen über Wirksamkeiten und Nebenwirkungen.
>Ja es sind sehr viele Menschen an falscher
>behandlungsweise gestorben.
Ja und!?
Erstens gibt es weißgott mehr als genug Pfuscher.
Zweitens ist es nicht zulässig, die Pfuscher als Maßstab für das eigene Handeln zu machen, und zu sagen, was die täten, das dürfe man auch tun.
Entweder das Tun der Pfuscher ist verwerflich, dann MUSS man sich selbst um besseres Tun bemühen. Oder man ist selbst um keinen Deut besser!
Drittens muß man erst einmal feststellen, WARUM denn falsch behandelt wurde.
>Es gab eine Zeitlang ausser Penicillin kein
>anderes Antibiotikum und trotzdem war man
>so sehr davon überzeugt, dass es bei jeder
>Bakteriellen Infektion gegeben wurde - auch
>hier sicher oft erfolglos.
Wenn man nur ein einziges Mittel hat, dann kann man auch nur dieses eine Mittel geben. Wenn man keine genaue Diagnose des Erregers hat und vielleicht auch die Zeit zur Analyse zu kurz ist, was soll man da auch anderes tun? Man KANN doch nur das geben, was man hat, und hoffen, daß es wirkt.
Und man wußte sehr wohl aus den Beobachtungen, daß Penicillin nur gegen einen Teil der Infektionen hilft!
>Genauso wird es gewesen sein, bevor es
>medizinische Forschung und Entdeckung gab -
>aus Erfahrung etwas gegeben und trotzdem
>erfolglos. Schließlich sind Erfolg und
>Mißerfolg der Ausgangspunkt der Forschung -
>und das auch heute noch!
Total falsch, wie ich schon gezeigt habe.
>Die Schulmedizin ist oftmals notwendig.
1. Hochschulmedizin ist IMMER notwendig.
2. Ihre Rhetorik ist verlogen.
>Das sollte auch so bleiben. Dennoch sollte
>man sich besinnen, dass die Medizin ganz
>simpel begann.
Da vertiefen Sie sich mal wieder in Ihr Lügengespinst. Da wollen Sie nämlich durch Ihr Geschwafel mit der geschichtlichen Entwicklung (die Sie auch noch falsch erzählen) das Rad der Zeit zurückdrehen und den ahnungslosen Lesern einreden, daß...
>Damit kann man wohl nicht behaupten, das
>Homöopathie Humbug und Scharlatanerie ist.
Des Pudels Kern, zu dem Sie nach den rhetorischen Rundflügen unter die Grasnarbe zurückkommen, weil Sie nämlich trotz Ihrer gegenteiligen Beteuerungen die Homöopathie hochjubeln wollen.
>Sie basiert genauso, wie Kräuterkunde auf
>pflanzlicher Basis (dabei ist egal wie
>verschiedene dieser Behandlungsmethoden
>herhergestellt werden)- ist genauso
>hilfreich und wirkungsvoll wie es auch in
>der Schulmedizin ist.
Das ist schon wieder ein Haufen Lügen.
Beim Stichwort Quecksilber haben Sie dessen Natürlichkeit betont, weil es ja in der Natur vorkomme. Jetzt reden Sie nur noch von Pflanzen. In der Homöopathie werden aber in großem Umfang Mineralien verwendet, totes Material. Genauso tot wie Quecksilberverbindungen.
Homöopathie ist weder hilfreich noch wirkungsvoll. Der Vergleich mit den Wirkungen der Hochschulmedizin ist nur noch dreist.
Wenn Sie behaupten
>dabei ist egal wie verschiedene dieser
>Behandlungsmethoden herhergestellt werden
dann lügen Sie, daß sich die Balken biegen.
Die Homoöpathen verbrennen einige der Pflanzen. Sie nennen das ganz distinguiert "veraschen". Alle wirksamen Stoffe in der Pflanze, der ganze Reichtum, der in der Fülle von organischen Verbindungen in dieser Pflanze existiert hat, sie alle werden vernichtet zu einem Häufchen Asche, zu einem Häufchen Metalloxide. Das Zeug ist tot. Schlicht und einfach tot. Und dieser tote Dreck wird dann als Medikament verkauft.
>Und es gibt weder in der Schulmedizin, noch
>in der Alternativmedizin Therapien und/oder
>Medikamente die völlig Nebenwirkungsfrei
>sind - auch nicht, wenn in der
>Packungsbeilage zu lesen ist "nicht
>bekannt" - sonst könnte man sich den Zusatz
>sparen, dass man dem Arzt oder Apotheker
>melden soll, wenn eine Wirkung auftritt,
>die nicht aufgeführt ist.
Auch hier lügen Sie. Der derzeitige Wissensstand muß angegeben werden. Ist der derzeitige Wissensstand "nichts bekannt", dann ist dieser anzugeben. Man MUSS aber das Wissen erweitern und daher aus jeden Fall von Nebenwirkungen lernen. Dazu muß man von diesem Fall wissen. Deshalb muß jeder Fall gemeldet werden. Deshalb die Bitte um die Meldung.
>Alle genannten Behandlungsmethoden
>(natürlich ist hier nicht "Handauflegen und
>Omm sagen" gemeint!) haben ihre
>Berechtigung akzeptiert und angewendet zu
>werden.
Erstens werten Sie hier und wischen die bekannte naturheilkundliche Methode des Handauflegens vom Tisch. Handauflegen ist Erfahrungsheilkunde. Besonders Eltern wissen das.
Da haben Sie sich also schon wieder ein Bein gestellt.
Zweitens haben NICHT alle "oben genannten Behandlungsmethoden" ihre Berechtigung. Das habe ich nun wirklich ausreichend bewiesen.
Wahrscheinlich werden Sie jetzt zetern und sich alles möglich verbitten. Bevor Sie das tun, ein letzter Satz an Sie: Ich verbitte es mir, und zwar ganz entschieden, daß (und nicht nur in einem Fachforum) jemand mit solchen dumpfen rhetorischen Drehs und Lügen hantiert, wie Sie es tun. Dann gibt es nämlich Ärger, und zwar mit mir. Und das nicht zu knapp!
ama
http://www.ariplex.com/ama/nih1.htm
(über neueste medizinische Forschung)