Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi605.htm
Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.
Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!
Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!
Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.
Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.
Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!
Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex
|
Foren
![]() Gesundheit im Dialog
![]() RSA
|
| nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag |
| Autor | Thema: RSA |
|
Behrmann,KA unregistriert |
Also....ich weiß nicht: für mich war Risikostrukturausgleich und Anheizen des Wettbewerbs unter den Kassen immer ein unglaublicher Widerspruch. WAS SPRICHT DENN GEGEN DIE EINHEITSKASSE ? Ulla Schmidt: Bessere Versorgung der Patientinnen und Patienten durch mehr Gerechtigkeit im Wettbewerb Die Neuordnung des Risikostrukturausgleiches (RSA) zwischen den gesetzlichen Krankenkassen: Stufenplan zum gerechten Lastenausgleich Funktion und Volumen des RSA Für das Jahr 1999 betrug das Ausgleichsvolumen zwischen den Kassenarten 22,7 Mrd. DM (ca. 8.9 % des Gesamtausgabenvolumens der gesetzlichen Krankenversicherung von rd. 256 Mrd. DM). Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die noch bestehenden organisationsrechtlichen Unterschiede zwischen den Kassen weiterhin unterschiedliche Wettbewerbschancen eröffnen und der bestehende RSA die sich u.a. daraus ergebenden Verwerfungen in der Risikolast nicht hinreichend ausgleicht. Anlässlich der Verabschiedung des Rechtsangleichungsgesetzes und der damit verbundenen stufenweisen Einführung des vollständigen gesamtdeutschen RSA hat der Deutsche Bundestag die Bundesregierung am 16. Dezember 1999 aufgefordert, eine Untersuchung über die Wirkung des RSA in Auftrag zu geben, ihm bis zum 31. März 2001 über das Ergebnis zu berichten und Änderungen vorzuschlagen. Analyse des Status quo durch die Gutachter Die Gutachter unterstreichen in ihrem Endbericht nachdrücklich, dass der RSA für den Kassenwettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung unverzichtbar ist: Der RSA hilft Kassenwettbewerb und Solidaritätsprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu vereinbaren und damit Qualität und Wirtschaftlichkeit in der gesundheitlichen Versorgung zu verbessern. Alle Anstrengungen des Gesundheitswesens und der gesetzlichen Krankenversicherung sind darauf auszurichten, dass kranke Mitglieder besser und effizienter behandelt werden. Wettbewerb darf nicht lediglich dazu führen, eine Konkurenz um gesunde Versicherte zu betreiben. Die Gutachter kommen zu dem Ergebnis, dass der derzeitige RSA die an ihn gestellten Erwartungen tendenziell erfüllt habe. Risikoselektion in Bezug auf die Merkmale Alter, Geschlecht, Erwerbs- und Berufsunfähigkeit ist für die Kassen unattraktiv, da die hiermit verbundenen Ausgabenunterschiede auf der Grundlage von Ausgabenstandards für diese Versichertengruppen ausgeglichen werden. Weitgehend gelte dies auch für die unterschiedliche Höhe der beitragspflichtigen Einnahmen (Grundlohn), die allerdings nur zu rd. 92 % ausgeglichen werde, da der auf Verwaltungskosten und Satzungsleistungen entfallende Finanzierungsanteil vom Ausgleich ausgeschlossen ist. Probleme des RSA Vorschläge zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs Die Gutachter stimmen darin überein, dass eine besondere Berücksichtigung chronisch Kranker im Rahmen von Disease-Management-Programmen unmittelbar umgesetzt werden soll. Darüber hinaus sehen die Gutachter prinzipiell die Möglichkeit, die Instrumente "Risikopool" und "Wechslerkomponente" durch Anpassung des Schwellenwerts beim Risikopool in die kurzfristige Neuorientierung des RSA einzubringen. Ich begrüsse ausdrücklich die Arbeit der Gutachter und vor allem die erzielte gemeinsame weitere Arbeitsgrundlage. Weiteres Vorgehen Endbericht zur Wirkung des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung |
Alle Zeiten sind GMT (DE) | nächster neuerer Beitrag | nächster älterer Beitrag |
![]() |
|
Powered by: Ultimate Bulletin Board, Version 5.44a
© Infopop Corporation (formerly Madrona Park, Inc.), 1998 - 2000.
Deutsche Übersetzung von thinkfactory.