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Autor
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Thema: Wofür die AOK Geld hat.....
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Seitz Mitglied
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erstellt am: 25. Februar 2001 17:53
Eine Million DM für Computerkids Wofür die AOK Geld hat KIEL - Es ist schon merkwürdig, was die AOK Schleswig Holstein unter Gesundheitsförderung versteht. Für über eine Million DM verschenkt sie jetzt Computer und komplette Internetausstattungen an den Schulen des Landes. "fit4bit" nennt sie die groß angelegte Aktion und hofft damit, bei den Schülern gut anzukommen. Toll findet auf alle Fälle Bildungsministerin UTE ERDSIEK-RAVE die Spendierfreundigkeit der AOK. Denn schließlich sei es ja "unerläßlich, unsere Kinder auf die Informationsgesellschaft vorzubereiten". Und PETER BUSCHMANN, der Chef der Landes-AOK, findet, mit den Computergeschenken bringe die, "Gesundheitskasse" ihre besondere Verantwortung für das Land zum Ausdruck. Pikant in diesem Zusammenhang ist der Windelstreit den die AOK derzeit gegen die Pflegeheime ausficht. Die Kasse will die Windeln nicht erstatten und beschließt, für diese Kosten sollten gefälligst die Heime aufkommen. Na ja, Windeln sind im digitalen Informationszeitalter auch keine Investition in die Zukunft. |
Beobachter unregistriert
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erstellt am: 25. Februar 2001 19:02
Zum Thema Ausgaben der Krankenkassen doch mal unter http://www.solga.de/urologie/Kassenausgaben/siframes.htm nachsehen. |
Beobachter2 unregistriert
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erstellt am: 26. Februar 2001 01:58
oder hier http://www.aok.de/sh/index.htm die ganze meldung lesen:Landesweiter Ideen-Wettbewerb gestartet: Austausch-PCs an die Schulen Kiel, den 12.02.2001 Eckernförde/Kiel - Die AOK Schleswig-Holstein hat heute den Startschuss für eine landesweite Aktion unter dem Motto ‚fit4bit‘ in der Integrierten Gesamtschule Eckernförde (IGS) gegeben. Alle Schulen im nördlichsten Bundesland sind aufgerufen, sich an einem kreativen Ideenwettbewerb zu beteiligen und Internet-Projekte zu beschreiben, die sie in ihren Schulen durchführen möchten. Die pfiffigsten Vorschläge werden von der AOK Schleswig-Holstein mit einer kompletten Internet-Ausstattung prämiert. Die Schirmherrschaft der Aktion hat die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, Ute Erdsiek-Rave, übernommen. Bei der technischen Umsetzung vor Ort unterstützt der Aachener IT-Dienstleister arxes. Mit großer Freude hat Schulleiter Dr. Jürgen Anbuhl für die IGS Eckernförde heute die erste Internet-Ausstattung im Rahmen einer Feierstunde in Empfang genommen. In einer Vorab-Auswahl war das Los auf die Eckernförde Schule gefallen. ”Mit der modernen Konfiguration können wir in unserer Schule künftig noch zukunftsorientierter arbeiten und das neue Medium Internet in die Unterrichtsgestaltung aktiv mit einbinden“, so Dr. Anbuhl. In den letzten Tagen sind etwa 1.200 Schulen in Schleswig-Holstein angeschrieben worden. Darin werden die Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich an der landesweiten Aktion ‚fit4bit‘ zu beteiligen und innovative Internet-Projekte zu beschreiben, die sie in ihrer Schule durchführen möchten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Das kann ein international vernetztes Umweltprojekt oder die online erstellte Schülerzeitung sein. Einsendeschluss ist Dienstag, der 20. Februar. Die besten Vorschläge prämiert die AOK mit einer hochwertigen Internet-Ausstattung (Pentium II, 300 MHZ, 64 MB RAM, 17“-Monitor...). Insgesamt werden 1.000 PCs an 65 Schulen im Land abgegeben. ”Als regional verankertes Unternehmen haben wir eine besondere Verantwortung für unser Bundesland“, erklärt Peter Buschmann das Engagement der AOK Schleswig-Holstein. Für die Gesundheitskasse sei es daher selbstverständlich, ihre im Rahmen der technischen Erneuerung frei gewordenen PCs den Schulen zu überlassen. ”In unserer Aktion sehen wir eine große Hilfe, eine moderne Bildung und Ausbildung mit Zukunftstechnologien in Schleswig-Holsteins Schulen zu ermöglichen“, so Buschmann weiter. Auch das Kieler Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur begrüßt das Engagement der AOK Schleswig-Holstein. ”Um unsere Kinder auf die Informationsgesellschaft und die beruflichen Anforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten, ist es unerlässlich, dass sie schon heute im Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien ausgebildet werden“, erklärte Staatssekretär Dr. Ralf Stegner. ”Gutes Wissensmanagement und Know-how im Umgang mit neuen Medien sind Schlüsselkompetenzen für Menschen und Unternehmen, um sich in den Märkten der Zukunft zu behaupten“, ergänzt Bernhard Warsitzki, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Schleswig-Holstein. Als weitere Aktivitäten im Rahmen der Aktion fit4bit kündigte Bernhard Warsitzki zusätzliche spezielle Seminarangebote rund um das Thema Computer, Gesundheit und Berufsstart an. In diesen workshops werden zum Beispiel Schülerinnen und Schüler sowie andere Partner in den AOK-Geschäftsstellen fit für den Umgang mit dem Internet gemacht und können auf diesem Wege die Qualifikation für den ‚AOK-Internetführerschein‘ erwerben. Die Firma arxes als Partner der AOK wird die Aktion fit4bit aktiv unterstützen. Der Aachener Systemintegrator zeigt sich für die technische Installation der Internet-Anlagen in den Schulen verantwortlich und wird gemeinsam mit der AOK die Schüler und auch die Lehrkräfte fachlich unterweisen. ”Wir wissen, wie wichtig es für die Kinder ist, rechtzeitig den Umgang mit den Computern zu erlernen, damit der Start ins Berufsleben leichter fällt. Bildung ist schließlich der Schlüssel zum Erfolg “, so arxes-Vorstandsmitglied Sascha Hancke. Wenn Sie mehr über die Aktion erfahren wollen, dann besuchen Sie uns im Internet: www.fit4bit.de
Ansprechpartner: AOK-Pressestelle: Jens Kuschel/Dieter Konietzko, Tel.: 0431/605-1171/-1170, Fax: 0431/605-1179, E-Mail: Jens.Kuschel@sh.aok.de oder Dieter.Konietzko@sh.aok.de Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes S-H: Hans-Hermann Dube, Telefon 0431/988-2555, Fax: 0431/988-2549, E-Mail: Hans-Hermann.Dube@kumi.landsh.de arxes Information Design AG: Silke Marczincik, Tel. 0241-16008 690, Fax: 0241/16008-400, E-Mail: Silke.Marczinscik@arxes.de
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Patient unregistriert
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erstellt am: 26. Februar 2001 09:14
1.000 PCs mal mindestens 1000,- macht 1 Mio. Aber kein geld für notwendige Windeln. Lieber ein paar alte Leute in der Scheiße liegen lassen, dafür aber bei den Schüler einen guten Eindruck. Welche Einstellung für Kassenfunktionäre?? Man sollte das wirklich den Schülern mitteilen. Ob denen das Recht wäre??
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Verärgerter unregistriert
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erstellt am: 26. Februar 2001 16:17
Langsam zeigt der Wettbewerb zwischen gesetzlichen Krankenkassen sein wahres Gesicht: Kampf um Junge und Gesunde (und da muss man schon bei Schülern beginnen), diejenigen, für die Krankenkassen geschaffen wurden, will keiner haben. Weg mit dem Wettbewerb, Geld richtig ausgeben, durch Rechnungshof knallhart kontrolieren! |
Verhärmtes Gesicht unregistriert
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erstellt am: 26. Februar 2001 16:38
Natürlich muss auch die AOK Marketing betreiben, das ist sogar steuerlich absetzbar!Das ist eben Marktwirtschaft! Wer gegen die AOK-Aktion ist, der soll doch demonstrieren und hier nicht Scheisse schreiben! |
Patient unregistriert
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erstellt am: 26. Februar 2001 16:51
Verhärmtes Gesicht, Sie müssen ja nicht in ihrer Scheisse liegen. Natürlich kann die AOK Marketing betreiben, aber eben nicht auf Kosten von Kranken, die sich nicht wehren können. Sie können auch nicht demonstrieren, deshalb ist ihr Vorschlag zynisch kassentypisch. |
XY unregistriert
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erstellt am: 26. Februar 2001 20:36
Sei es Versandhandel, oder andere Angriffe af die Heilberufe Arzt oder Apotheker. Das sind alles nur Stellvertreterkriege um die Gesundheitsberufe in ihrer Organisationsform zu zerschlagen, und den Krankenkassen untertan zu machen. Dann hat der Patient gar nichts mehr zu fordern. Die Kassen diktieren alles. So wie sie jetzt schon die Versichertengelder als Selbstbedienungspool sehen. Sie benehmen sich jetzt schon wie der Staat im Staate. |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 26. Februar 2001 22:11
XY: korrekt, es geht um die feindliche Übernahme der Arztpraxen durch die Krankenversicherungskonzerne, bei den Apotheken scheint sich da offenbar ähnliches abzuzeichnen, kann das aber nur bei Arztpraxen beurteilen. |
harald Ruf unregistriert
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erstellt am: 27. Februar 2001 19:16
Also von feindlicher Übernahme der Arztpraxen kann ja wohl keine Rede sein. Wenn ich mir so die Vereinbarungen zwischen den Kassen und Kassenärzten so anschaue, so muss ich feststellen, dass diese freundliche Übernahme schon lange stattgefunden hat. Und diese in völliger Harmonie. Auch ohne Kenntnis des Procederes hinsichtlich der Erlangung einer Kassenzulassung, kann ich doch wohl davon ausgehen, dass die Vertragspartner - und hier meine ich beide - bei Unterschriftsleistung des Lesens und Schreibens mächtig waren. Jeder heutige junge ambulant tätige Mediziner wußte darüber hinaus genau - zumindest in den letzten 15 Jahren - was auf ihn zukommen würde. Der NC war ja nicht ohne Grund eingeführt worden. Auch die auf uns zukommenden demoskopischen Veränderungen sind seit über zwanzig Jahren bekannt. Also von Unwissenheit oder gar Überraschung kann ja wohl keine Rede sein. |
Stiens Mitglied
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erstellt am: 27. Februar 2001 20:42
Aus dem Beitrag von Beobachter2 geht hervor, 1: das die von der AOK angebotenen PC Schrott sind 2. das es sich bei diesen PC´s um Geräte handelt, die sowieso ausgemustert werden sollen Was also ist da zu bemängeln? Daß die AOK ihren alten PC-Schrott an Schulen gibt, die darauf auch noch stolz sind?? |
Steinzeitmensch unregistriert
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erstellt am: 27. Februar 2001 22:28
Pentium II, 300 MHZ, 17' Monitor = Schrott?Welche Anforderungen hat die AOK dass sie 1000 1 Ghz Rechner braucht? Grübel,grübel;Da stimmt doch was nicht!? |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 27. Februar 2001 22:57
Herr Ruf: bei 50,8 Mio. Versicherten in der GKV ist es praktisch las Berufsverbot anzusehen, keine Kassenzulassung zu haben. Grinsend das Argument, die hätten ja nicht einzusteigen brauchen, haben sie ja selber gewußt, ist erstens nichts anderes als hämisch und 2. nicht korrekt. Erstens gibt es für einen Arzt praktisch keine Alternative bei knapp 90% Kassenpatienten, zweitens sind Ärzte zu anderen Konditionen eingestiegen. Die feindliche Übernahme der Arztpraxen durch die Krankenkassen ist seit Jahren Tatsache. Da wird die Lüge der hohen Arztdichte in Deutschland aufgetischt, es seien 30% zu viele Ärzte da, die müssen weg, damit die Krankenkassen Kosten sparen. Inzwischen gibt es 50% mehr Angestellte in den Krankenkassen als niedergelassene Ärzte, die Arztdichte ist lediglich in Portugal und ähnlich entwickelten Ländern niedriger als bei uns, Italien z.B. hat eine höhere Arztdichte. Die Strategie, Ärzte auszuhungern und die Versorgung dann billig durch Assistenten an den Krankenhäusern in geringer Qualität stattfinden zu lassen, wurde bereits mehrfach als politischer Wille geäußert. |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 27. Februar 2001 23:00
Weiter (sorry, zu früh falschen Button geklickT): die Krankenkassen erhalten zweifelsohne immer mehr Macht im Gesudnheitswesen, während die ärztlichen, medizinisch begründeten Auffassungen und die Interessen der Patienten immer mehr beschnitten werden. Der neueste Versuch, den gläsernen Patienten und Arzt zu schaffen, und damit die KAssenärztlichen Vereinigungen praktisch abzuschaffen, ist das als irreführend als "Transparenzgesetz" bezeichnete Krankenkassenermächtigungsgesetz. |
Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 28. Februar 2001 01:12
Dr. Solga, eine kleine Korrektur: Es sind rund 50,8 Mio. Mittglieder und ~71Mio Versicherte. Nur damit sich nicht jemand an der Zahl stößt. Klaus Vetter |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 28. Februar 2001 19:36
Stimmt, das bringe ich immer durcheinander! Sorry. |