erstellt am: 24. Februar 2001 12:33
http://f23.parsimony.net/forum50688/messages/6.htmHerdtestung
[ DÄGAK-Forum ]
Geschrieben von H.Garten am 11. August 2000 08:48:18:
Ich möchte alle AK-Anwender bitten, die folgende Vorgehensweise bei der differenzierten Herdtestung zu überprüfen und zu validieren.
In unserer Praxis hat sie sich unzählige Male bewährt, wird jedoch von anderer Seite bezüglich Reproduzierbarkeit angezweifelt.
Ich freue mich über Rückmeldungen.
H. Garten
(1) Als Screening wird die TL mit Magnet benutzt, der von außen auf Seitenzähne und Frontzähne gelegt wird. Diese großflächige TL gibt den Hinweis, dass im entsprechenden Kieferabschnitt ein Störfeld liegt, welches dann mit Einzel-TL gesucht werden muss.
(2a) Dann wird ohne Magnet-TL am Kiefer eine TL am Kiefermesspunkt Lymphgefäß 2 der EAV durchgeführt. Wenn diese positiv ist, dann kann man davon ausgehen, dass eine erhebliche Fernwirkung des Störfeldes vorhanden ist.
(2b) Bei positivem Magnet-Screening können auch Läsionen des Gesichtsschädels vorliegen (Os maxillare, Os zygomaticum, Vomer, Mandibula, s. Band ). Diese werden durch mechanischen Challenge differentialdiagnostisch gefunden.
(3) Wenn die TL des EAV-Messpunktes Ly2 positiv ist, dann kann bereits von einer Fernwirkung des Störfeldes ausgegangen werden. Wenn diese TL negativ ist (4), liegt geringe Fernwirkung vor. Der Schritt (2) ist nicht essentiell für das weitere Vorgehen und kann übersprungen werden.
Der Effizienz halber wird die TL am Odonton direkt durch folgende Maßnahme verstärkt:
(5) Der Ringmagneten wird über das Lymphgefäß gelegt. Am Praktischsten wird der Daumen des Patienten in das Loch des Magneten gesteckt.
(6) Ausgehend von einem normoreaktiven Indikatormuskel führt der Patient eine TL zum fraglichen Odonton durch. Dabei wird der Zahn inklusive Halteapparat und angrenzenden Kieferknochen möglichst zwischen Daumen und Zeigefinger genommen, so dass eine TL der labialen bzw. bukkalen und lingualen bzw. palatinalen Bereiche gleichzeitig durchgeführt wird. Dies ist besonders bei mehrwurzligen Zähnen von entscheidender Bedeutung.
(7) Gibt es keinen radiologischen Hinweis auf ein Störfeldgeschehen (Granulome, ostitische Herde, Wurzelfüllungen), so kann hier der mechanische Challenge eines „neurologischen Zahnes“ durchgeführt werden.
(8) Ausgehend von der positiven TL wird der Nosodenchallenge durchgeführt. Eine Ampulle mit einer Tiefpotenz (D4-D6) der in Frage kommenden Störfaktoren, (s.u.) wird vom Patienten in der Hand gehalten, die die TL zum Zahn durchführt.
(9) Hebt diese Ampulle die positive TL auf, wird ein Temporal Tap (s. S. ) durchgeführt. Ist der Ausgleich durch die Nosodenampulle nicht vollständig, kommt es zu erneuten Dysreaktion des Indikatormuskels.
(10) Dann wird eine zweite Ampulle derselben Nosode vom Patienten in der Hand gehalten, ein erneuter Temporal Tap durchgeführt (11), geprüft ob der Indikatormuskel nunmehr normoreaktiv bleibt. Ist dies nicht der Fall, werden drei Ampullen derselben Nosode in der Hand gehalten usw. (12)
Analog der Regeln in der EAV kann man davon ausgehen, dass eine operative Herdsanierung notwendig ist, wenn drei Ampullen den Befund ausgleichen. Bei zwei Ampullen ist dies grenzwertig, bei einer Ampulle kann ein konservativer Therapieversuch unternommen werden.
Antworten:
Re: Herdtestung Gerald Weiss 16.9.2000 14:23 (0)
[ DÄGAK-Forum ]
Sind Zahnarztpraxen ein "Gemischtwarenladen für Schwindelverfahren aller Art"?
Wieviel Prozent der Zahnarztpraxen mißbrauchen das Vertrauen der Patienten zum Zweck der Honorarerschleichung?
Wann ist der Tag gekommen, da die Kranken angesichts solcher Ausplünderungsschmierentheater lieber zum Dorfschmied gehen zum Zahnreißen als zum Zahnarzt.
Der Dorfschmied ist wenigstens ehrlich.
Noch.
Renate Ratlos
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Amalgamists poison their own people.