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Autor
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Thema: Arzneimittelkosten
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Thomas Enzmann unregistriert
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erstellt am: 24. Januar 2001 15:47
Hallo,mir will nicht einleuchten, warum Apotheken Arzneimittel immer in festgelegten Packungsgrößen und nicht entsprechend des Bedarfs der Erkrankung abgeben. Dann würden nicht jährlich Milliarden DM in die Tonne wandern (die Entsorgung kostet als Sondermüll sicherlich ebenfalls Mio.)Weitergegeben werden originalverpackte Arzneien auch nicht (verboten), verschenkt an 3-Welt-Staaten wird auch nicht. Also alles Profit? Frau Ex-Gesundheitsministerin Andrea Fischer hat meine Anfragen garnicht erst beantwortet. Vielleicht antwortet ja Frau Schmidt? |
Rotlichtlampenbesitzer unregistriert
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erstellt am: 24. Januar 2001 16:38
sicher nicht ! |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 24. Januar 2001 21:36
Hallo Thomas, treffen wir uns auch mal so wieder, oder ist da ein Namensdoppel dabei?Diese Frage halte ich auch für wesentlich. Als (z.B.) Viagra zuerst in den USA auf den Markt kam, gab es nur 100-Stck.-PAckungen, auch der Import bei uns scheiterte eben daran, daß kein Patient die 100-Stück-Packung kaufen konnte. Extra für die Zulassung in D wurden dann 4- und 12-er Packungen bereitgestellt. In den USA nämlich wird lediglich der Wirkstoff und die Dosis rezeptiert, der Apotheker kann dann das jeweilige Präparat abgeben, das dann zutrifft, und er kann vereinzeln, d.h. aus großen Packungen weniger abgeben. Das spart natürlich ganz erheblich Logistikaufwand und damit Kosten, da von einem Schmerzmittel eben nicht 20 verschiedene Zubereitungen von 20 Herstellern in jeweils 5 verschiedenen Abpackungen vorgehalten werden und eben auch bestellt und jeweils transportiert werden müssen, sondern eben nur eine große PAckung. Das macht in so einem weiträumigen Land wie den USA noch viel mehr Sinn als bei uns. Hier wäre ein wichtiger Schritt zu tun für unsere Ministerin, die damit zeigen könnte, daß auch mal wirklich Innovatives im Gesundheitswesen geschehen kann. Auch dem Arzt wäre geholfen, unsinnige und teure Pflege von Medikamentendatenbanken im Computer wäre nicht mehr notwendig, auch die wirschaftliche Verantwortung könnte, zumindest zum Teil, vom Arzt auf den Apotheker verlagert werden. Die Dosierung könnte wirklich patienten- und termingerecht erfolgen. Es landeten weniger Medikamente im Müll - übrigens seit einiger Zeit aus völlig unverständlichen Gründen nicht mehr im Sondermüll, sondern ganz normal im Hausmüll. Daß da keiner sich aufregt, ist verständlich, da ja sonst Kosten enstehen würden. Aber hier wäre auch ein Feld für die Ministerin!
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doc budget unregistriert
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erstellt am: 25. Januar 2001 19:48
den größten schwachsinn gönnen wir uns in den altenheime. Dort lagern die medis in einem schrank, stirbt ein patient oder wird die medikation geändert so muß das nicht mehr benötigte medikament der vernichtung zugeführt werden, ein aufbewahren in dem abgeschlossenen schrank, oder ein aufteilen auf die anderen patienten ist vom gesetzgeber verboten worden, dieser schwachsinn wurde früher zum glück meist nicht beachtet, da schließlich alle medis in einem schrank lagern und es doch nun wirklich egal ist aus welcher packung der patient sein medikament erhält hauptsache es ist a´das richtige, heute kontrolliert der mdk und die heime haben angst und verhalten sich leider meist genau nach diesem bürokratisch verordnetem schwachsinn, es wandern alleine in den von mir betreuten altenheimen medis im wert von mehreren tausend dm monatlich auf dem müll so wie es diese schwachsinnigen politiker verlangen, dort liegt das problem!!und richtig toll wird es am wochenende oder nachts!!!!!!!! da braucht man ein standard blutdruckpräparat oder ein antibiotikum und nichts ist da weil es vernichtet werden mußte, die schwester darf auch nicht zur apotheke also muß der patient ins kh weil sonst die versorgung nicht sicher gestellt ist bezahlen tuns ja eh die ärzte ( Budgets )oder die patienten denen heute sicherlich schonb reichlich vorenthalten wird die beispiele ließen sich leider unendlich fortsetzten, aber wen störts und wer es immer noch nicht glaubt mit den regressen, in meinem umkreis ( 10 km ) sind mir alleine 13 Ärzte bekannt die für 1998 0der und 1999 Wirtschaftlichkeitsprüfungen auf dem tisch liegen haben und zur zeit in der luft hängen weil die kk nicht in der lage sind die entsprechenden rezepte vorzulegen, auch das ist nicht gerade vorteilhaft für die patienten, denn alle ärzte die mir bekannt sind gehören eher zu den seriösen ärzten als zu den ..... |
thomas Enzmann unregistriert
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erstellt am: 26. Januar 2001 10:51
Na also. Da liege ich jaalso gar nicht so falsch. Aber es gehen relativ wenige Meldungen ein, die meine Meinung untermauern.Liegt das an den Apotheken im Ärztehaus, die man weiterhin mit unterstützen möchte?Ich bin ja mal gespannt, ob aus dem BMG jemand diese Chatseite liest und sich mal Gedanken macht. Frau Ulla Schmidt muß sich ja erst mal einarbeiten. Und die Info´s aus dem Altenheim - auch das ist sicherlich wieder nur die Spitze eines Eisbergs.... Ich jedenfalls bewundere den neulich freigesprochenen Landarzt, der weiterhin seine Medikamente an andere Patienten verteilt. Und nur zur Klarstellung: Es muß sich etwas grundsätzliches in Deutschland ändern: Qualitativ hochwertige aber auch wirtschaftliche Behandlung muß mit einem Erfolgsbonus gekoppelt werden. Schlechte Qualität oder Geldvernichtung muß bestraft werden. |
Peter Rapp Mitglied
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erstellt am: 26. Januar 2001 14:53
hallihallo, das Thema hatten wir schon öfter und viel weiter unten. Die Beiträge enthielten detaillierte und namentlich gekennzeichnete "Selbstanzeigen", unter die Augen der Besitzer und Betreuer dieses Forums gelegt. Mal nachsuchen. PR |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 26. Januar 2001 22:38
Wir in unserem Ärztehaus haben eine Apotheke, mit der wir wirklich ganz wunderbar zusammenarbeiten. Die Marge der Apotheken würde sich sicherlich nicht verringern, da 30% Marge auch beim einzelhandel üblich und notwendig sind. Ganz sicher werden die Apotheken keine Probleme bekommen. Daher sind diesbezüglich Berührungsängste m.E. nicht gerechtfertigt. Einsparpotential besteht bei der Frage von Enzmann im Zwischenhandel und der Transport- und Lagerlogistik. |
Seitz Mitglied
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erstellt am: 28. Januar 2001 20:05
Europaweit steht Deutschland inzwischen an drittletzter Stelle bei den Arzneimittelpreisen. Nur Spanien und Griechenland sind etwas billiger.m.s. |